DAS SCHUTZSCHIRMVERFAHREN

§ 270 b InsO

 

Das Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO - der Gläubigerschutz innerhalb der Neuausrichtung der Insolvenzordnung.

 

Ein völliges Novum in der Rechtsprechung ist nun die Möglichkeit des Schuldners, sich zum Zwecke der Vorbereitung einer Sanierung im Stadium der drohenden Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung unter den sogenannten Sanierungsschutzschirm zu begeben, um somit die Möglichkeit eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu erhalten.

 

Diese Neuregelung ist für für den Unternehmer von hoher Bedeutung, dass er, was die Fortführung des Geschäftsbetriebes und die Umsetzung des Sanierungsprozesses anbelangt, auch nach Stellung des Insolvenzantrages keinen Kontrollverlust hinnehmen muss.

 

Mit dem Schutzschirmverfahren gem. § 270b InsO hat der Gesetzgeber erstmals für ein in die Krise geratenes und von Insolvenz bedrohtes Unternehmen – von der Aktiengesellschaft über die GmbH und die GmbH & Co. KG bis hin zum Einzelunternehmer und Freiberufler – die Möglichkeit geschaffen, bereits im Insolvenzeröffnungsverfahren die Restrukturierung über einen Insolvenzplan vorzubereiten.

 

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